Psychotherapie

how do we know when a therapy has gone far enough?
when the patient is happy to be alive
.   (J. Lacan) 

Psychotherapie ist ein wissenschaftlich fundiertes Verfahren zur Behandlung von psychischen Leiden oder krisenhaften Zuständen. Die psychoanalytische Psychotherapie ist eine von zahlreichen in Österreich anerkannten Therapierichtungen*, deren Basis das Sprechen im Rahmen der therapeutischen Begegnung (zwischen Klient*in und Therapeut*in) ist.

Das Augenmerk richtet sich dabei nicht auf die reine Beseitigung von abgegrenzten "Symptomen" oder "Störungen", sondern auf die gesamte Person und deren Erleben. Eine (psychoanalytische) Psychotherapie kann auch für Menschen, die sich nicht als krank erleben, eine Methode  sein, das eigene Unbewusste neu kennen zu lernen,  Handeln und Erleben zu reflektieren oder neu zu verstehen.

Bei bestimmten gravierenden psychischen Leidenszuständen kann es angezeigt sein, parallel zu einer Psychotherapie (oder auch kurzfristig in einer Akutphase) Psychopharmaka einzunehmen. Diese medizinische Therapie wird von eine*r Ärzt*in begleitet bzw. verschrieben.

Meistens findet  Psychotherapie ein (bis drei) mal pro Woche statt. Das Ziel der Therapie ist individuell und muss, wie auch Behandlungsdauer und Setting, von Therapeut*in und Klient*in im Einzelnen vereinbart werden. 
Jedenfalls sinnvoll ist eine Psychotherapie bei

  • starken Angstzuständen
  • Depressionen, Gefühlen von Sinnlosigkeit
  • Beziehungsschwierigkeiten
  • Identitätskrisen
  • Persönlichkeitsstörungen
  • dem Gefühl, sich selbst besser kennenlernen zu wollen
  • dem Gefühl, mit Krisen oder Verlusten nicht zurecht zu kommen
  • Zwangsgefühlen. 

Wenn Sie das Gefühl haben, von einer Psychotherapie profitieren zu können, können Sie gerne hier ein unverbindliches Erstgespräch vereinbaren. 

*in Österreich sind derzeit 23 psychotherapeutische Methoden gesetzlich anerkannt, diese sind hier aufgelistet. Einen Überblick über Informationen über Psychotherapie allgemein für Patient*innen finden Sie in diesem Dokument der Donau-Universiät Krems